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Das bin ich

Ich bin Christine – und ich lebe Inklusion

Ich bin Inklusionsbotschafterin, Stifterin, Sportlerin und ein Mensch mit viel Herz.


Ich wurde mit einer Tetraspastik geboren, einer Form der spastischen Lähmung, die meine Arme, Beine und Sprache betrifft.

Doch das hat mich nie davon abgehalten, mein Leben aktiv zu gestalten.


Ich lache gerne, liebe das Leben, den Tegernsee und die Menschen, die mich begleiten.


Und ich bin davon überzeugt, dass wir gemeinsam alles schaffen können – wenn wir uns gegenseitig zutrauen, Großes zu bewegen.

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„Ich habe gelernt: Barrieren verschwinden, wenn Menschen den Mut haben, sich wirklich zu begegnen.“

Christine Göttfried
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Meine Geschichte

Ich bin in einer Zeit aufgewachsen, in der Inklusion noch kaum ein Thema war.
Für viele Kinder mit Behinderung bedeutete das: Sonderschule, Ausgrenzung, wenig Chancen.
Doch meine Eltern wollten das nicht akzeptieren.
Sie kämpften dafür, dass ich in den Regelkindergarten und später in die Regelschule gehen durfte – gegen viele Widerstände.

Ich habe früh gelernt, dass es sich lohnt, für Gleichberechtigung einzustehen – auch wenn es unbequem ist. Und, dass man manchmal den schwierigeren Weg gehen muss, um gesehen zu werden.

Nach der Schule habe ich eine Ausbildung gemacht, gearbeitet, Verantwortung übernommen.

Ich wollte selbstbestimmt leben – mit Freizeit-Assistenz und Alltags Assistenz, aber nach meinen eigenen Regeln.
Und genau das tue ich bis heute.

Meine Kindheit

Mein Leben begann am an einem Donnerstag, 23. November 1972 um 18.15 Uhr Abends, fast drei Monate nach den Olympischen Spielen.

 

Ich wurde im wunderschönen München, genauer gesagt im Stadtviertel Nymphenburg im Krankenhaus Dritter Orden, geboren und am 30. November 1972 wurde ich in der Kapelle St. Franziskus im selben Klinikum getauft. 

 

Als ich mich gerade im Geburtskanal befand, entschied ich mich in letzter Minute, noch einmal eine Pirouette zu drehen. Diese spontane Drehung hatte jedoch Folgen für mein zentrales Nervensystem. Bei meiner Zangengeburt erlitt es Schaden, was zu spastischen Lähmungen führte.

 

Die Tetraspastik - das bedeutet, dass meine Arme und Beine von spastischen Krämpfen betroffen sind. Aber nicht nur das, auch meine Rumpfmuskulatur und meine Sprechmuskulatur sind beeinträchtigt.

 

Mein Sprechen erfordert etwas Geduld von meinen Gesprächspartnern, denn mein Redefluss ist langsamer. Seit meiner Kindheit begleitet mich also ein Rollstuhl auf meinem Lebensweg.

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„Meine Kindheit hat mich auf eine ganz besondere Weise geprägt. Inklusion war damals ein Fremdwort, etwas Unbekanntes und Unvorstellbares.“

Christine Göttfried
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PRÄGENDE ZEIT

Meine Eltern waren unglaublich hartnäckig und haben dafür gekämpft, dass ich die Chance bekam, einen normalen Kindergarten und die Grundschule hier im Tegernseer Tal zu besuchen. Ich war die Erste mit einer Behinderung an diesen Orten. Dieser Kampfesgeist, den meine Eltern in mir geweckt haben, hat mein ganzes Leben beeinflusst und hat mich zu der Person gemacht, die ich heute bin.

Um ehrlich zu sein, meine Kindheit war nicht nur von diesen positiven Erfahrungen geprägt. Bevor ich Ende der 70er-Jahre in den Rottacher Kindergarten kam und Anfang der 80er-Jahre auf die Kreuther Volksschule ging, musste ich viele Herausforderungen meistern.

 

Ich verbrachte viel Zeit in der Kinderklinik in Aschau, wo ich eine Achillessehnenverlängerung Operation hatte. Davor war ich im Spastiker-Zentrum München und der Pfennigparade.

Als kleines Kind waren diese Erfahrungen für mich persönlich schrecklich und haben mich tief geprägt. Doch gerade deshalb kämpfe ich leidenschaftlich für Inklusion.

Der Wendepunkt

Ein Moment hat mein Leben besonders verändert: Mein erster Skitag.

Als ich das erste Mal im Skibob saß, fühlte ich mich frei – leicht, stark und lebendig.
Zum ersten Mal seit Langem war meine Behinderung nebensächlich.


Da war nur der Schnee, die Geschwindigkeit, der Wind und dieses unglaubliche Gefühl von „Ich kann das!“

Dieser Moment war ein Wendepunkt.
Er hat mir gezeigt, wie viel möglich ist, wenn man den Mut hat, etwas Neues zu wagen.


Und er hat in mir den Wunsch geweckt, anderen Menschen mit Behinderung genau dieses Gefühl zu ermöglichen.

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„Ich wollte nie beweisen, was ich trotz meiner Behinderung kann – sondern, was ich mit ihr bewegen kann.“

Christine Göttfried
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Mein Antrieb

Ich habe gelernt: Inklusion beginnt im Kopf.


Wenn wir uns aufeinander einlassen, wenn wir uns gegenseitig sehen und unterstützen,
dann wird unsere Gesellschaft menschlicher – und reicher.

Ich möchte Mut machen.

Mut, sich zu zeigen.
Mut, Neues zu wagen.
Mut, das eigene Leben aktiv zu gestalten – auch mit Handicap.

Die Entstehung des Göttfried Inklusions Skicups

Aus meinem persönlichen Erlebnis auf der Piste entstand eine Idee: Ein Skirennen, bei dem Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam starten.


Kein Wettbewerb, bei dem es nur ums Gewinnen geht – sondern um Begegnung, Freude und Miteinander. 2017 wurde daraus Realität: der Göttfried Inklusions Skicup.


Was mit wenigen Teilnehmern begann, ist heute ein Herzensprojekt mit überregionaler Strahlkraft. Menschen aus ganz Deutschland – und inzwischen sogar aus anderen Ländern – kommen nach Kreuth, um gemeinsam auf der Piste zu zeigen: Inklusion funktioniert.

Wenn ich die lachenden Gesichter sehe, die Begeisterung spüre und miterlebe, wie Barrieren einfach verschwinden, weiß ich, dass genau das meine Mission ist.

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„Ich habe gelernt: Barrieren verschwinden, wenn Menschen den Mut haben, sich wirklich zu begegnen.“

Christine Göttfried
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Meine Stiftung & heutige Arbeit

Mit der Zeit wurde mir klar: Ich möchte, dass Inklusion nicht nur einmal im Jahr beim Skicup sichtbar ist. Ich wollte etwas schaffen, das bleibt – eine Plattform, die Begegnungen ermöglicht und Barrieren abbaut, wo sie noch bestehen.

So habe ich 2020 die Christine-Göttfried-Stiftung für Inklusion gegründet.
Sie unterstützt Projekte und Menschen, die Inklusion im Alltag leben: in Schulen, in Gemeinden, im Sport, in der Kultur.


Die Stiftung ist mein Herzensprojekt – sie steht für Nachhaltigkeit, Gemeinschaft und gelebte Menschlichkeit.

Was ich bewege

Ich setze mich seit vielen Jahren dafür ein, dass Inklusion im Alltag spürbar wird.


Mein Engagement reicht vom Sport über Kultur bis hin zur kommunalen Arbeit.


Hier ein Einblick, wofür mein Herz schlägt:

 

Seit Dezember 2000: Senioren- und Behindertenbeauftragte der Gemeinde Kreuth am Tegernsee – ich begleite Bauprojekte, setze mich für Barrierefreiheit ein und vertrete die Interessen von Menschen mit Behinderung und Senioren in der Gemeinde. Seit November 2015: Inklusionsbeauftragte der Skischule Tegernsee – ich fördere inklusive Schneesportangebote und begleite Menschen mit Behinderung auf dem Weg in den Wintersport gemeinsam mit den Skilehrern zusammen. Seit November 2016: „Butzi-Sonder-Botschafterin“ des Bräustüberl Tegernsee – eine liebevolle Ehrung für meine Offenheit und Lebensfreude, die dort seit Jahren viele Menschen inspiriert. Seit Februar 2017: Initiatorin und Gründerin des Göttfried Inklusions Skicup – ein inklusiver Riesentorlauf, bei dem Sportler mit und ohne Behinderung gemeinsam an den Start gehen. März 2017 – Oktober 2022: Botschafterin der Schneesport-Stiftung. Seit April 2018: Mitbegründerin des Vereins F.I.T. – Freundeskreis Inklusion Tegernsee e. V. – gemeinsam schaffen wir Begegnungsräume für alle. Seit Oktober 2020: Gründerin und Stifterin der Christine-Göttfried-Stiftung für Inklusion – hier unterstütze ich Projekte, Aktionen und Menschen, die Inklusion im Alltag sichtbar machen. Seit März 2023: Mitglied und Unterstützerin der Kunterbunte Inklusion e. V. – für kreative, bunte Inklusionsideen mit Herz. Seit Oktober 2023: Aktive Unterstützerin der Initiative „Künstler mit Herz“ – weil Kunst verbindet und neue Perspektiven öffnet. Seit Februar 2024: Mitglied im Kreisverband der Frauen-Union Miesbach – für mehr weibliche Stimme in der Gesellschaft. Seit Februar 2025: Beisitzerin in der Ortsvorstandschaft der CSU Kreuth – weil ich Inklusion auch politisch sichtbar machen möchte. Seit Oktober 2025: Gemeinderats- und Kreistagskandidatin für den Landkreis Miesbach – um Barrierefreiheit, Teilhabe und Inklusion auch auf kommunaler Ebene weiter voranzubringen.

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„Ich habe gelernt: Barrieren verschwinden, wenn Menschen den Mut haben, sich wirklich zu begegnen.“

Christine Göttfried
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Auszeichnung

Für mein Engagement im Bereich Inklusion und Barrierefreiheit wurde ich mit dem Sozialpreis des Landkreises Miesbach ausgezeichnet.

Diese Ehrung bedeutet mir viel – nicht, weil ich sie allein bekommen habe, sondern weil sie zeigt, dass sich Beharrlichkeit und Herz für andere lohnen.


Sie ist für mich Ansporn, meinen Weg weiterzugehen und noch mehr Menschen zu ermutigen, ihren Platz in unserer Gesellschaft selbstverständlich einzunehmen.

Berglandschaft
Berge

Mein Steckbrief

Name

 

Christine Göttfried

Sternzeichen

 

Schütze

Konfession

 

römisch-katholisch

Lieblingsfarbe

 

Orange und Pink

Lieblingsgetränk

Latte Macchiato

Heiße Schokolade

Schwarzer Tee 

Hugo

Weißweinschorle

 

Lieblingsmusiker

 

Nik Wallner

Tim McGraw

Michael Bublé

Bing Crosby

Dean Martin

Frank Sinatra

Amy Grant

Anastacia

Céline Dion

Lieblingsautor

 

Andreas Föhr
Harlan Coben
Dan Brown

Nicholas Sparks

Nora Roberts

Jane Austen​

Lieblingsfilm

 

Pretty Woman

Hatari! (1962)

Die große Liebe meines Lebens 

Lieblings Film-Titelsong

 

Let It Go

The Last Unicorn

Spitzname

 

Skihaslprinzessin

Augenfarbe

 

braun

Nationalität

 

deutsch

Lieblingsort

 

Tegernseer Tal und USA

Lieblingseis

 

Karamelleis

Vanilleeis

Schokoladeneis 

Joghurteis

Erdbeersorbet

Zitroneneis

Lieblingsband

 

ABBA

Rat Pack

Beach Boys

​Queen 

The Three Tenors

Roxette

Chicago

America

a-ha

Lieblingsoper

 

Die Zauberflöte 

Lieblings-
schauspieler

 

Cary Grant

Sean Connery

Harrison Ford

Alan Rickman​

Jack Nicholson​

Bruce Willis​

Geburtstag

 

23. November 1972

Haarfarbe

 

braun

Bundesland

 

Bayern

Lieblingstier

 

Rotwild und Hühner

Lieblingskuchen

 

Prinzregententorte

Marmorkuchen

Apfelstrudel 

Donauwelle 

Erdbeerbiskuitrolle

Lieblingslied

 

Landweilig

Edelweiss

Hoamatgefühl

Ave Maria

Nessun Dorma

My Way

Smile

Lieblingsoperette

 

Die lustige Witwe

Gräfin Mariza

Der Vogelhändler

Die Fledermaus

Lieblings-
schauspielerin

 

Angela Lansbury

Diane Keaton

Barbra Streisand

Audrey Hepburn

Deborah Kerr

Doris Day

Geburtsort

 

München

Körpergröße

 

168 cm

Behinderung

 

Tetraspastik

Lieblingsessen

 

Hirschbraten

und Caesar Salad

Lieblingsbuch

 

Wallner & Kreuthner Reihe von Andreas Föhr (Hörbuch)

Gestohlene Träume

von Nora Roberts

(Hörbuch)​​

Lieblingsmusical

 

MAMMA MIA!

Elisabeth

Das Phantom der Oper​

​Les Miserables

​EVITA 

STARLIGHT EXPRESS​

WEST SIDE STORY​

Lieblingsserie

 

Downton Abbey

Inspector Barnaby

Mord ist ihr Hobby

Navy CIS

Castle

Der Doktor und das liebe Vieh (Remakee)

​Der Feuersturm

​Feuersturm und Asche

Lieblings-
regisseur 

 

Steven Spielberg
George Lucas

Rob Reiner

Alfred Hitchcock

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